Die Behandlung der Multiplen Sklerose und anderer immunologischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems ist einer der fachlichen Schwerpunkte der Bellevue Medical Group. Durch neue Diagnosekriterien kann die MS in einem ganz frühen Stadium festgestellt werden und ein frühzeitiger Therapiebeginn kann das Fortschreiten der Erkrankung deutlich verzögern. Unsere innovativen Konzepte zur Diagnostik und Therapie Multipler Sklerose basieren auf langjähriger Erfahrung und dem neusten Stand der medizinischen Forschung. Unsere Spezialisten verfügen über eine hochqualifizierte Expertise im In- und Ausland und sind bestens vertraut mit den individuellen Bedürfnissen und Ängsten von MS-Patienten.
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Bei der Multiplen Sklerose (MS) handelt es sich um eine entzündliche Autoimmun-Erkrankung des zentralen Nervensystems, die meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Betroffen sind vor allem Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren, wobei Frauen häufiger erkranken als Männer. MS ist eine bislang unheilbare, chronische Krankheit, die durch Entzündungsläsionen an bestimmten Stellen im Gehirn und Rückenmark verschiedene neurologische Defizite auslösen kann und damit viele negative Auswirkungen auf das Leben der Patienten haben kann.
Bleibende neurologische Defizite nehmen ohne Behandlung über lange Zeit langsam zu, verbessern sich jedoch nach längerem Bestehen üblicherweise nicht mehr. Bei MS werden die Nervenfasern und vor allem ihre Ummantelung geschädigt. Die Nervenummantelung sorgt üblicherweise für eine schnelle Weiterleitung von elektrischen Signalen, was wichtig ist für die normale Übertragung von Informationen im Nervensystem und damit für das normale Funktionieren der Nervenbahnen im Alltag. Werden bestimmte Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark durch autoimmune Entzündungsläsionen beschädigt, so lassen sich typische Symptome der MS erkennen.
Die ersten Symptome stellen die größte diagnostische Herausforderung dar, dabei ist die frühzeitige Erkennung besonders wichtig. Laut gut untermauerten Untersuchungen ist die Langzeitprognose für den Patienten umso besser, je früher mit einer immunmodulierenden Behandlung der MS begonnen wird. Leider können die Symptome sehr vielfältig sein. Am häufigsten zeigt sich MS zu Beginn der Erkrankung in Form von Empfindungsstörungen der Haut oder einer Muskelschwäche, auch eine Sehnervenentzündung kommt anfangs häufig vor. In der Regel treten Symptome bei MS schubweise auf, dabei wechseln sich lange Zeitabschnitte guter Gesundheit mit Phasen akuter neurologischer Verschlechterung in Form von Schüben ab.
Die MS-Symptome hängen außerdem von den betroffenen Nervenfasern ab. Zu den häufigsten Symptomen von MS gehören:
Im Laufe der Zeit können die folgenden Symptome von MS auftreten:
Bis heute wurden Ursachen von Multipler Sklerose noch nicht vollständig geklärt. Wissenschaftler nehmen jedoch an, dass es sich um eine fehlgeleitete Immunreaktion des körpereigenen Abwehrsystems gegen Bestandteile des zentralen Nervensystems handelt. Somit ist MS als eine Autoimmunerkrankung einzustufen. Höchstwahrscheinlich spielen dabei bestimmte Viren, erbliche und Umwelt-Faktoren als auch geografische Besonderheiten ebenfalls eine Rolle. Zu den wichtigsten Umwelt-Faktoren, die das Risiko für MS erhöhen, zählen laut wissenschaftlichen Studien:
Obwohl MS nicht heilbar ist, lässt sich dennoch der typische Erkrankungsverlauf mit Medikamenten verlangsamen und sogar über viele Jahre stabilisieren. Zu den Behandlungsmethoden gehören:
Eine MS ist nicht einfach zu diagnostizieren, da die Symptome sehr vielgestaltig sein können. Darüber hinaus gibt es keine Symptome, die ausschließlich bei MS vorkommen. Es gibt jedoch Mittel und Wege, die der Neurologe beim Verdacht auf MS, berücksichtigt: