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Im Zentrum für Gangstörungen und Sturzprophylaxe widmen wir uns der Abklärung und Behandlung von Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen und Stürzen. Einschränkungen der Mobilität können die Selbstständigkeit und Lebensqualität erheblich beeinflussen und vielfältige Ursachen haben, darunter neurologische, internistische, muskuloskelettale und altersbedingte Faktoren.
Unser spezialisiertes, interdisziplinäres Team verbindet neurologische Expertise mit einer umfassenden Betrachtung möglicher Ursachen und Einflussfaktoren. Mithilfe moderner Diagnostik, gezielter Therapieplanung und persönlicher Begleitung entwickeln wir individuelle Behandlungskonzepte. Unser Ziel ist es, Mobilität zu erhalten, Stürze zu verhindern und die Sicherheit im Alltag zu verbessern.
Unser Behandlungsansatz orientiert sich an den Empfehlungen der BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung). Stürze sind keine unvermeidliche Alterserscheinung – sie lassen sich durch frühzeitige Risikoerkennung, gezielte Therapien und wirksame Präventionsmassnahmen verhindern.
Einfache Schlüsselfragen zur Früherkennung von Sturzrisiken
– Sind Sie in den letzten 12 Monaten gestürzt?
– Fühlen Sie sich unsicher beim Stehen oder Gehen?
– Haben Sie Angst, zu stürzen?
In unserem spezialisierten Ganglabor führen wir individuell abgestimmte Untersuchungen mit moderner Diagnostik durch. Dabei kombinieren wir klinische Expertise mit technologisch unterstützten Messmethoden, um Gangbild, Gleichgewicht und Stabilität präzise beurteilen zu können. Zum Einsatz kommen unter anderem:
Die Ergebnisse der Untersuchungen bilden die Grundlage für eine gezielte und individuell abgestimmte Therapieplanung. Darüber hinaus unterstützen sie die Beurteilung des Therapieverlaufs und liefern wichtige Hinweise für die weitere Behandlung. Durch die enge Zusammenarbeit mit Physiotherapie, Ergotherapie und weiteren Fachbereichen schaffen wir optimale Voraussetzungen, um Mobilität, Sicherheit und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern und Stürzen vorzubeugen.
Beantworten Sie einige Fragen, um Ihren persönlichen Risikofaktor einzuschätzen. Dieser Test ersetzt keine ärztliche Abklärung – er gibt Ihnen eine erste Orientierung.
Der folgende Kurztest basiert auf dem Rubenstein-Screening – einem international etablierten Instrument zur Einschätzung des Sturzrisikos bei älteren Menschen. Bitte kreuzen Sie alles an, was auf Sie oder Ihre Angehörigen zutrifft.
Ich bin in den letzten 12 Monaten mindestens einmal gestürzt.
Ich habe Angst zu stürzen oder bin unsicher beim Gehen.
Ich brauche beim Gehen Unterstützung (Stock, Rollator, Begleitung).
Ich habe Schwindel oder das Gefühl, das Gleichgewicht zu verlieren.
Mir wird manchmal schwarz vor Augen, wenn ich aufstehe.
Ich nehme 4 oder mehr Medikamente täglich ein.
Ich nehme Schlaf- oder Beruhigungsmittel.
Ich hatte in letzter Zeit Probleme mit dem Sehen.
Ich habe Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Beinen / Füssen.
Ich fühle mich körperlich schwach – besonders in den Beinen.
Ich habe Probleme, aus einem tiefen Stuhl aufzustehen ohne Armhilfe.
Ich lebe allein und habe im Alltag wenig Unterstützung.
Dieser Test dient der ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Mehr zur BFU-Sturzprävention →